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	<title>Inklusion Archive - Benimm Dich</title>
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	<description>Die Umgangsformen-Seite von Dominik Truschner</description>
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	<title>Inklusion Archive - Benimm Dich</title>
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		<title>Inklusion – Wir alle sind ein Teil des Ganzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Dominik Truschner]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Aug 2023 09:23:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Inklusion fördert Vielfalt, Chancengleichheit und soziale Integration, stärkt unsere Gesellschaft und ermöglicht jedem Einzelnen, sein volles Potenzial auszuschöpfen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://benimmdich.org/project/inklusion-wir-alle-sind-ein-teil-des-ganzen/">Inklusion – Wir alle sind ein Teil des Ganzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://benimmdich.org">Benimm Dich</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="et_pb_section et_pb_section_0 et_section_regular" >
				
				
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Inhalt</h5>
<p>1. <a href="#teil1">Was bedeuten Integration oder Inklusion?</a><br />
2. <a href="#teil2">Ziel ist die Diversität unserer Gesellschaft</a><br />
3. <a href="#teil3">Das Recht auf Inklusion und aktive Beteiligung</a><br />
4. <a href="#teil4">Die UN-Behindertenrechtskonvention</a><br />
5. <a href="#teil5">Integration und Inklusion im Alltag</a><br />
6. <a href="#teil6">Fazit</a></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_1  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Jeder</strong> von uns ist ein <strong>einzigartiges Individuum</strong>. Das bedeutet, dass wir alle <strong>unterschiedliche Erfahrungen</strong>, <strong>Talente</strong>, <strong>Fähigkeiten</strong>, <strong>Interessen</strong> und <strong>Persönlichkeitsmerkmale</strong> besitzen. Diese Vielfalt macht uns als <strong>Gesellschaft</strong> <strong>reicher</strong> und bietet ein breites <strong>Spektrum an Perspektiven</strong>, <strong>Lösungsansätzen</strong> und <strong>Innovationen</strong>. Wenn wir als Gesellschaft oder auch Unternehmen die <strong>Einzigartigkeit jedes Einzelnen schätzen und fördern</strong>, können wir gemeinsam eine <strong>inklusivere und dynamischere Welt</strong> schaffen, in der jeder die Möglichkeit hat, sein <strong>volles Potenzial zu entfalten</strong> und einen <strong>positiven Beitrag</strong> zu leisten.</p>
<p><span>In <strong>Österreich</strong> lebt ein erheblicher Teil der Bevölkerung, nämlich <strong>18,4 Prozent</strong> der Menschen über 15 Jahren, mit anhaltenden Herausforderungen und Einschränkungen in ihrem täglichen Leben. Wenn wir diese Zahl hochrechnen, bedeutet dies, dass dies <strong>rund 1,34 Millionen</strong> sind. Es ist von entscheidender Bedeutung, diese Realität anzuerkennen und sich dafür einzusetzen, dass diese Menschen die <strong>gleichen Chancen und Möglichkeiten</strong> erhalten wie alle anderen in unserer Gesellschaft. <strong>Inklusion und Unterstützung</strong> sind <strong>wesentliche Schritte</strong>, um sicherzustellen, dass niemand aufgrund von Einschränkungen oder Unterschieden benachteiligt wird.</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil1" class="et_pb_row et_pb_row_1">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3><span>Was bedeuten Integration oder Inklusion?</span><span> </span></h3>
<p><span>Oft werden beide <strong>Termini</strong> miteinander vertauscht bzw. <strong>fälschlicherweise gleichgesetzt</strong>. Die <strong>Unterschiede</strong> sind jedoch <strong>klar</strong> und können wie folgt aufgezeigt werden:</span></p>
<h5><span>Integration</span></h5>
<p><span>Es geht darum, eine <strong>Person</strong>, die bereits ausgeschlossen wurde oder von außen kommt, <strong>in ein bestehendes System einzubinden</strong>. Die Integration konzentriert sich auf die persönliche <strong>Anpassungsfähigkeit der betroffenen Person</strong>. Die <strong>Strukturen</strong> selbst (wie Lehranstalt, Arbeitsplatz, Vereine, usw.) erfahren dabei nur <strong>geringfügige Veränderungen</strong>.</span></p>
<h5><span>Inklusion</span></h5>
<p><span>Im Gegensatz dazu beinhaltet Inklusion <strong>von Anfang an</strong>, dass niemand von vornherein ausgeschlossen wird. Das bedeutet, dass das allgemeine Schulsystem kein Kind zurückweist, sondern jedes Kind gemeinsam mit seinen Altersgenossen unterrichtet wird. <strong>Jeder Mensch ist</strong> im regulären Arbeitsmarkt <strong>präsent</strong> oder lebt genauso <strong>wie alle anderen</strong> in der Nachbarschaft. Um dies zu erreichen, bietet <strong>die Gesellschaft</strong> Unterstützung an und <strong>verändert sich selbst aktiv</strong>. Sie öffnet ihre Türen für <strong>alle Menschen</strong> und heißt sie <strong>willkommen</strong>.</span></p>
<p><span>Die negative Form heißt <strong>Exklusion</strong> und <strong>schließt</strong> Menschen mit Einschränkungen <strong>komplett aus</strong>. Sie sind somit <strong>am Rand der Gesellschaft</strong>.</span></p>
<p><span><strong>Optisch</strong> könnte man diese Begriffe folgendermaßen darstellen:</span></p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_2 et_pb_equal_columns et_pb_gutters4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: center;">Integration</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: center;">Inklusion</h5></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5 style="text-align: center;">Exklusion</h5></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil2" class="et_pb_row et_pb_row_3">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Ziel ist die Diversität unserer Gesellschaft</h3>
<p>Der Begriff &#8222;<strong>Diversität</strong>&#8220; stammt aus dem Lateinischen und beschreibt <strong>die Fülle und Verschiedenheit von Merkmalen und Eigenschaften</strong> in der Gesellschaft. Er <strong>richtet den Blick</strong> auf sowohl die <strong>Gemeinsamkeiten</strong> als auch die <strong>Unterschiede zwischen Menschen</strong>, die oft auf sozialer Ebene entstehen und zu Ungleichheiten führen können. Diese <strong>Vielfalt</strong> kann auf <strong>individueller</strong> oder <strong>gesellschaftlicher Ebene</strong> betrachtet werden und betrifft <strong>jede Person</strong>, unabhängig von ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Gruppen.</p>
<p>In Unternehmen sollte die <strong>Integration und Inklusion</strong> von Menschen mit Einschränkungen ein <strong>integraler Bestandteil des Diversity Managements</strong> sein. Ebenso gehört die <strong>Förderung der Chancengleichheit</strong> von Frauen und Männern dazu. Dabei ist es <strong>wichtig</strong>, in der Arbeitswelt sowohl die offensichtlichen als auch die nicht sichtbaren <strong>Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Mitarbeiter</strong> zu <strong>berücksichtigen</strong>. Weitere Aspekte der Diversität umfassen das Alter, die sexuelle Orientierung, die ethnische Herkunft und die Religion.</p>
<p>Prinzipiell sollen all diese <strong>individuellen Unterschiede</strong> niemals Entscheidungen des Personalmanagements beeinflussen.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil3" class="et_pb_row et_pb_row_4">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Das Recht auf Inklusion und aktive Beteiligung</h3>
<p>Inklusion strebt danach, dass <strong>sämtliche Mitglieder</strong> einer Gesellschaft <strong>gleichberechtigt</strong> sind und sich <strong>gegenseitig respektieren</strong>. Dies bedeutet, dass <strong>Menschen mit Einschränkungen</strong> nicht nur integriert, sondern auch in vollem Umfang <strong>teilhaben</strong> und ihre <strong>eigenen Entscheidungen</strong> treffen können sollen. Dieses Prinzip erstreckt sich nicht nur auf den <strong>Bereich der Arbeit</strong>, sondern erstreckt sich ebenso auf <strong>Bildung</strong>, <strong>Wohnen</strong> und <strong>Freizeitgestaltung</strong>. Die Grundlagen für Inklusion sind in <strong>internationalen Menschenrechtskonventionen</strong> verankert und unterstreichen das unabdingbare <strong>Recht</strong> jedes Einzelnen auf <strong>volle gesellschaftliche Teilhabe</strong>.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_0 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div><div class="et_pb_module et_pb_testimonial et_pb_testimonial_0 clearfix  et_pb_text_align_center et_pb_bg_layout_light et_pb_testimonial_no_image">
				
				
				
				
				
				<div class="et_pb_testimonial_description">
					<div class="et_pb_testimonial_description_inner"><div class="et_pb_testimonial_content"><div class="breaker"><em>Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.</em></div></div></div>
					<span class="et_pb_testimonial_author">Artikel 1</span>
					<p class="et_pb_testimonial_meta"><span class="et_pb_testimonial_position">Allgemeine Erklärung der Menschenrechte</span></p>
				</div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_1 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil4" class="et_pb_row et_pb_row_5">
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				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Die UN-Behindertenrechtskonvention: Ein Bekenntnis zur Selbstbestimmung und Teilhabe</h3>
<p>Die UN-Behindertenrechtskonvention hat <strong>das klare Ziel</strong>, die <strong>Rahmenbedingungen</strong> für ein selbstbestimmtes Leben zu gewährleisten:</p>
<ul>
<li><strong>Gleiche Rechte für alle Mitglieder einer Gesellschaft</strong> stehen im Mittelpunkt.</li>
<li><strong>Die Vielfalt der Menschen</strong> wird als <strong>Bereicherung</strong> angesehen, und gegenseitiges Lernen wird gefördert.</li>
<li><strong>Ausgrenzung</strong> jeglicher Art wird entschieden <strong>abgelehnt</strong>.</li>
<li><strong>Menschen mit Einschränkungen</strong> werden uneingeschränkt <strong>anerkannt</strong> und als <strong>selbstverständlicher Teil</strong> der Gesellschaft betrachtet.</li>
<li>Sie haben das <strong>Recht auf Teilhabe an Bildung</strong>, am <strong>Arbeitsleben</strong>, in der <strong>Freizeitgestaltung</strong> und im <strong>Wohnbereich</strong>, jeweils mit der erforderlichen Unterstützung.</li>
<li>Das <strong>Recht auf Selbstbestimmung</strong> des eigenen Lebens wird uneingeschränkt gewährleistet.</li>
<li><strong>Bürgerinnen und Bürger</strong> in einer inklusiven Gesellschaft leben <strong>eigenverantwortlich</strong> und übernehmen ihre <strong>Aufgaben und Pflichten</strong>, was insbesondere inklusive Bildung und gesellschaftliche Teilhabe betrifft.</li>
</ul>
<p>Für Menschen mit Einschränkungen ist es von <strong>großer Bedeutung</strong>, dass sie in allen Lebensbereichen <strong>akzeptable Wahlmöglichkeiten</strong> haben, die es ihnen ermöglichen, ihr <strong>eigenes Leben</strong> nach ihren Wünschen und Bedürfnissen zu gestalten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_9  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p>Zusammengefasst, kann man <strong>3 Schlagworte</strong> für ein respektvolles Miteinander anführen:</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_6">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_8  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 style="text-align: center;">1.</h1></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 class="p1">Inklusion</h4>
<ul>
<li class="p1">Alle Menschen in einer Gesellschaft sind gleichberechtigt.</li>
<li class="p1">Menschen sind unterschiedlich, einer kann vom anderen lernen.</li>
<li class="p1">Es gibt keine Ausgrenzung.</li>
<li class="p1">Menschen mit Behinderungen werden von Anfang an anerkannt und sind selbstverständlich dabei.</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_7">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_10  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 style="text-align: center;">2.</h1></div>
			</div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h4 class="p1">Teilhabe</h4>
<ul>
<li>Alle Menschen sollen teilnehmen an der Bildung, am Arbeitsleben und der Freizeit, ebenso beim Wohnen in der Gemeinde.</li>
<li>Dabei soll jeder und jede so unterstützt werden, wie er oder sie es braucht.</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_8">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_1_4 et_pb_column_12  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough">
				
				
				
				
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				<div class="et_pb_text_inner"><h1 style="text-align: center;">3.</h1></div>
			</div>
			</div><div class="et_pb_column et_pb_column_3_4 et_pb_column_13  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_15  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h4 class="p1">Selbstbestimmung</h4>
<ul>
<li>Selbstbestimmung bedeutet, dass man Möglichkeiten zur Auswahl hat. Dann kann man das eigene Leben selbst gestalten.</li>
</ul></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div class="et_pb_row et_pb_row_9">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_14  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_16  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><em>Quelle: Lebenshilfe Österreich</em></p>
<p><strong>Inklusion</strong> und <strong>Teilhabe</strong> für Menschen mit Einschränkungen beginnen <strong>von Geburt an</strong> und erstrecken sich <strong>über alle Lebensphasen</strong>, einschließlich Bildung, Beruf und Unterstützung im Alter. Das bedeutet, dass sie <strong>von Anfang an selbstverständlich</strong> in unserer Gesellschaft integriert sind. In diesem Prozess werden sie als <strong>vollwertige Bürgerinnen und Bürger</strong> betrachtet, die alle Rechte und Pflichten genießen und die <strong>gleiche Wertschätzung</strong> erfahren wie jeder andere auch.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil5" class="et_pb_row et_pb_row_10">
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				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_17  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Integration und Inklusion im Alltag</h3>
<h5>In der Schule</h5>
<p>Langfristig sehen Organisationen wie die <strong>Lebenshilfe</strong>, dass es Zeit wird <strong>Sonderschulen abzuschaffen</strong> und ein inklusives Bildungssystem zu schaffen. Ziel sollte sein, dass <strong>Talente gefördert</strong> und nicht Defizite aufgrund gesellschaftlicher Vorgaben hervorgehoben unterrichtet werden sollen.</p>
<p>Im <strong>gemeinsamen Unterricht aller Kinder</strong> würden von Anfang an die <span>jeweiligen <strong>individuellen Fähigkeiten</strong> jedes einzelnen Kindes, unter Berücksichtigung der <strong>persönlichen Lerngeschwindigkeit</strong> berücksichtigt.</span></p>
<p><span>Ein inklusives Schulangebot berücksichtigt <strong>vielfältige Bildungsanforderungen</strong> und individuelle Bedürfnisse. Es setzt auf eine <strong>Palette unterschiedlicher Lehrmethoden</strong> wie <strong>Kleingruppenarbeit</strong>, <strong>Peer-Teaching</strong>, <strong>Multilevel-Teaching</strong> und <strong>maßgeschneiderte Lehrpläne</strong>, um gezielt auf die individuellen Entwicklungsstufen der Kinder einzugehen und sie <strong>bestmöglich zu fördern</strong>. Zum Beispiel besitzen viele Kinder mit Behinderungen <strong>starke emotionale Kompetenzen</strong>, die sie nutzen, um ihre nicht-behinderten Mitschüler herauszufordern. Dies führt zu <strong>wechselseitigem Lernen</strong> und einer <strong>natürlichen Solidarität</strong> in der Schulgemeinschaft.</span></p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_18  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Im Arbeitsalltag</h5>
<p>In <strong>Österreich</strong> sind Unternehmen mit einer Belegschaft von mindestens 25 Personen <strong>gesetzlich dazu verpflichtet</strong>, entweder <strong>eine Person mit Behinderung</strong> einzustellen oder eine entsprechende <strong>Ausgleichsabgabe</strong> zu entrichten. Diese gesetzliche Regelung betrifft aufgrund der hohen Anzahl an Kleinbetrieben <strong>lediglich 2% der örtlichen Unternehmen</strong>, während 98% der Betriebe nicht verpflichtet sind, Menschen mit Behinderungen einzustellen.</p>
<p>Eine Ward Howell-Studie von 2021 zeigt, dass <strong>in österreichischen Unternehmen</strong> das <strong>Verständnis</strong> für Diversität und Inklusion noch verbessert werden muss, obwohl zwei Drittel der Unternehmen diese Themen als wichtig erachten. Besonders bemerkenswert ist, dass <strong>kleinere und mittlere Unternehmen</strong> ein <strong>stärkeres Bewusstsein</strong> für diese Themen aufweisen als größere Unternehmen. Trotzdem haben nur 24% der kleinen/mittleren und 19% der großen Unternehmen konkrete Maßnahmen ergriffen, während erstaunlicherweise 62% überhaupt keine Initiativen in Richtung Inklusion und Diversität ergriffen haben, was auf einen dringenden Handlungsbedarf hinweist.</p></div>
			</div>
			</div>
				
				
				
				
			</div><div id="teil6" class="et_pb_row et_pb_row_11">
				<div class="et_pb_column et_pb_column_4_4 et_pb_column_16  et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough et-last-child">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_19  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h3>Fazit</h3>
<p>Das Ziel der oben erwähnten <strong>Diversität</strong> und der damit verbundenen <strong>Inklusion</strong> aller Menschen in den Alltag sollte die <strong>vollständige Akzeptanz</strong> der individuellen Eigenschaften, Charaktäre und Potenziale sein. Wenn wir dieses Ziel erreichen, dann leben wir die <strong>Grundlagen unserer modernen Umgangsformen</strong> wie z.B.</p>
<ul>
<li><span>Aufmerksamkeit und Achtsamkeit</span><span></span></li>
<li><span>Respektvoller Umgang mit anderen</span></li>
<li><span>Akzeptanz anderer</span></li>
</ul>
<p><span></span>Unser <strong>soziales Umfeld</strong> kann auf Dauer nicht nur in getrennten Gesellschaften existieren. Diese Trennung führt &#8211; historisch betrachtet &#8211; immer wieder zu <strong>Konflikten</strong> und oft auch zu <strong>gewaltsamen Auseinandersetzungen</strong>. Die Integration und Inklusion kann allerdings<strong> nicht nur als Einbahnstraße</strong> betrachtet werden, indem sie nur einseitig eingefordert wird. Wenn auf allen Seiten die <strong>Bereitschaft dazu</strong> existiert, ist ein gemeinschaftliches Leben erst möglich. Wichtig ist allerdings, dass irgendjemand den ersten Schritt dazu macht.</p>
<p>Somit ist eindeutig erkennbar, dass es sich hier auch um ein Thema handelt, dass eben nicht nur Menschen mit Einschränkungen betrifft, sondern auch andere weite Teile unserer Gesellschaft. Ein Thema, das noch lange nicht ausgestanden ist und das immer wieder zu hitzigen Diskussionen geführt hat.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_20  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Persönliche Erfahrung</h5>
<p>Persönlich kann ich von sehr positiven Erfahrungen im Umgang mit Menschen mit Trisomie 21 – allesamt von der Lebenshilfe Wien – berichten, die mit mir und einer Auswahl an Tanzschülern gemeinsam einen Tanzkurs absolvierten. Die besondere Direktheit, die diese Jugendlichen an den Tag legten, waren von einer besonderen herzerfrischenden Art, dass die Zusammenarbeit mehr als nur freundlich, ja sogar als herzlich bezeichnet werden kann, dass ich ganz anders unterrichten lernte</p>
<p>Ähnliches erlebte ich mit Aktiven, ebenfalls mit Trisomie 21, des Vereines <a href="https://ichbinok.at/" target="_blank" rel="noopener">Ich bin OK</a>. Die Motivation und auch Herzlichkeit, die diese jungen Menschen haben – z.B. mitten in der Generalprobe vom Opernball schallt ein lautes &#8222;Hallo, Dominik!&#8220; durch den großen Ballsaal der Wiener Staatsoper – sind ein derart positives Signal für ein inklusives Zusammenleben.</p>
<p>Ich möchte daher an dieser Stelle all diesen inspirierenden Menschen für diese Erfahrung auf das Herzlichste danken!</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h5>Quellen</h5>
<ul>
<li><a href="https://www.lebenshilfe.at/inklusion/mehr-zu-inklusion/" target="_blank" rel="noopener">Lebenshilfe Österreich</a></li>
<li>APA-OTS:<span> </span><a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20220530_OTS0093/lebenshilfe-kritisiert-ausgrenzende-bildungspolitik" target="_blank" class="link-external" rel="noopener">Lebenshilfe kritisiert ausgrenzende Bildungspolitik</a></li>
<li><a href="https://www.behindertenrechtskonvention.info/" target="_blank" class="link-external" rel="noopener">Behindertenrechtskonvention</a></li>
</ul></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_divider et_pb_divider_3 et_pb_divider_position_ et_pb_space"><div class="et_pb_divider_internal"></div></div>
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